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Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre. Die theoretischen Kenntnisse werden durch einen Unterricht von 1,5 Tagen in der Woche an der Carl-Engler-Schule in Karlsruhe vermittelt.
Theoretische Ausbildung An der Berufsschule werden einzelne Lernfelder wie zum Beispiel Umgang mit Stoffen, Analysenmethoden, Synthesewege und Reaktionsmechanismen näher gebracht. Hierbei erlernt man unter anderem verschiedene quantitative und qualitative Analysenmethoden, den Umgang mit den unterschiedlichsten Arbeitsstoffen, Trennen von Stoffsystemen, sowie Analysen und Berechnungen durchzuführen. Begleitend zum theoretischen Unterricht findet praktischer Unterricht im Chemielabor statt.
Praktische Ausbildung Die Ausbildung des Chemielaboranten findet im Wesentlichen in den verschiedenen Laboren der Qualitätskontrolle statt. In der Rohstoffkontrolle werden eingehende Rohstoffe auf Qualität geprüft. Im Stabilitätslabor Rohstoffe werden sie anschließend hinsichtlich der Haltbarkeit untersucht. Aus diesen Rohstoffen werden Arzneimittel hergestellt, die im Labor Endkontrolle auf ihre Qualität geprüft werden. Schließlich wird im Stabilitätslabor Fertigarzneimittel die Haltbarkeit der Produkte überprüft. Ein weiteres Labor ist die Mikrobiologie, hier werden Rohstoffe und Arzneimittel auf mikrobiologische Verunreinigungen überprüft.In der praktischen Ausbildung werden die erworbenen Kenntnisse, in den verschiedenen Abteilungen der Qualitätskontrolle angewandt und gefestigt.
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